So entsteht das Suchprofil hinter jeder Analyse

Jede Analyse bei Researchly folgt einem systematischem Workflow. Aus dem Nutzer-Input leiten wir branchenspezifische Quellentypen, relevante News-Domains und Suchstrategien ab - bevor Ergebnisse dedupliziert, normalisiert und in die Analyse überführt werden.

Was das Ihnen bringt

Drei konkrete Vorteile, wenn Recherche nicht dem Zufall überlassen bleibt.

Determinismus

Gleicher Input → gleiches Suchprofil, dieselben Quellentypen und Queries. Kein Chat-Glücksspiel, kein „beim zweiten Mal anders“. Was Sie einmal geprüft haben, bleibt reproduzierbar.

Schneller zur verteidigbaren Aussage

Sie sehen Quellentypen, Domains und Suchstrategie, bevor der Report steht. Weniger manuelles Nachziehen in Register, News und Tabellen — und weniger Überraschungen im Prüfungsbericht.

Weniger Rauschen, eine Quellenlage

Branchenspezifische Whitelists und Deduplizierung statt generischer Websuche. Sie bekommen eine zusammengeführte Quellenlage — nicht fünf Tabs und widersprüchliche Zahlen.

Unterschiedliche Suchen brauchen unterschiedliche Ansätze

Eine generische Websuche reicht nicht. Faktenfragen, Listen, strukturierte Anreicherung und offene Recherche brauchen jeweils eigene Queries, Quellen und Qualitätskriterien — sonst messen Sie das Falsche.

Faktenfragen

Konkrete Antworten gegen eine Gold-Antwort plus Quellenbeleg. Beispiel: „Bis wann läuft die Kündigungsfrist von Vendor Y?“

Listen & Discovery

Recall und Precision gegen eine Referenzliste. Beispiel: „Welche Unternehmen in dieser Liste haben in den letzten 30 Tagen Funding angekündigt?“

Strukturierte Anreicherung

Feldgenaue Genauigkeit gegen Gold-Records. Beispiel: „CEO, HQ und letzte Finanzierungsrunde für 500 Unternehmen befüllen.“

Offene Recherche

Rubrik-basiert nach Abdeckung, Quellen und Korrektheit der Claims. Beispiel: „Regulatorische Landschaft für X zusammenfassen.“

Wie Researchly recherchiert

01 Quellentypen aus Nutzer-Input ableiten

Aus Branche, Marktsegment und Forschungsfrage bestimmen wir, welche Quellentypen für diese Analyse relevant sind. Die Auswahl ist immer branchenspezifisch — nicht jede Analyse braucht dieselben Datenquellen. Typisch: Patentdatenbanken (EPO, USPTO, DPMA), OECD- und Eurostat-Marktdaten, Preprints und Fachpublikationen (arXiv, SSRN), Startup-Datenbanken (Crunchbase, Dealroom) sowie Branchenverbände und Regulatorik.

02 Relevante News-Domains definieren

Für Nachrichten und aktuelle Marktentwicklungen legen wir eine Whitelist branchenspezifischer Domains fest. So filtern wir Rauschen heraus und fokussieren auf Quellen, die für Branche und Region tatsächlich zählen: Fachmedien (Handelsblatt, TechCrunch, FierceBiotech), Branchenportale und Analysten-Newsfeeds, regulatorische und Behördenquellen, regionale Wirtschaftsmedien (DACH, EU, US).

03 Suchqueries und Keywords pro Quelle

Für jeden Quellentyp und jede Domain definieren wir gezielte Suchqueries und Keyword-Sets. Synonyme, Abkürzungen und branchenspezifische Begriffe werden mit abgedeckt. Kombination aus Marktbegriffen, Technologien und Region, Varianten in DE und EN, separate Queries für Wettbewerber, Trends und Marktgröße, plus Zeitfilter für aktuelle und historische Daten.

04 Deduplizierung und Normalisierung

Rohdaten aus allen Quellen werden zusammengeführt, dedupliziert und in ein einheitliches Schema überführt. Nur normalisierte, verifizierte Fakten fließen in die Analyse — jede Aussage bleibt mit mindestens einer Quelle belegt. URL- und Inhalts-Deduplizierung über Quellen hinweg, einheitliche Datums-, Währungs- und Einheitenformate, Konfidenz-Scoring nach Quellentyp und Aktualität, Verknüpfung jedes Findings mit sourceIds.

Was in Valuation und Mid-Market zählt

Schnelle Recherche ohne belegbare Finanzlage und Quellenkette hilft nicht. Drei Lücken, die Researchly schließt.

Nachvollziehbarkeit bis zur Quelle

„Verified data and verified sources“ klingt nach Floskeln — in der Valuation ist es das Produkt. Eine Analyse, die Sie im Prüfungsbericht nicht verteidigen können, ist wertlos, egal wie schnell sie entstanden ist. Jedes Finding hängt an Originalquellen und sourceIds.

Private Mid-Market mit echten Finanzkennzahlen

Crunchbase ist dünn bei europäischen Privates. PitchBook verzerrt zu sponsored Deals und Large Caps. NorthData liefert Register, aber keine Analyse darüber. Die Lücke sind Unternehmen mit ca. 10–500 Mio. € Umsatz ohne Listing, Analyst Coverage oder Presse — der Kern der DACH-Wirtschaft: Maschinenbauer, Zulieferer, Fachhändler. Nicht nur Identität (Name, Adresse, GF, Stammkapital, WZ), sondern ein Finanzbild zum Benchmarken: Umsatz, EBITDA, Margen, Mehrjahresentwicklung, vergleichbar über Unternehmen.

Fragmentierte Daten zusammenführen

Register, Jahresabschlüsse, News und Fachquellen widersprechen sich oft. Researchly dedupliziert und normalisiert über Quellen hinweg — einheitliche Datums-, Währungs- und Einheitenformate — bevor Zahlen in die Analyse gehen.