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Aktualisiert: 2026-09-12

Trendradar erstellen: Methode, Vorlage und Anleitung

Trendradar erstellen: 5 Schritte, Bewertungstabelle und Excel-/PowerPoint-Vorlage. Kein Netzdiagramm. Mit Researchly Signale aus 50+ Quellen ins Radar.

Trendradar automatisch erstellt

Trendradar kostenlos erstellen
Case Study

Was ist ein Trendradar?

Ein Trendradar ist ein Tool, auf der Strategie- und Innovationsteams Entwicklungen nach Zeit und Wirkung ordnen, vom Handlungsbedarf in der Mitte bis zu schwachen Signalen am Rand. Sie bauen es für ein Produkt, einen Bereich oder eine Region, nicht für "die Trends 2026" allgemein.

Trendradar erstellen beginnt mit einem Suchfeld und einer Bewertungstabelle, nicht mit dem Kreis. Ringe stehen für Zeit oder Dringlichkeit, Segmente für Themenfelder; je näher zur Mitte, desto höher die Priorität.

Trendradar vs. Technology Radar

Diese beiden Begriffe werden oft synonym verwendet, sind aber, wenn auch ähnlich, unterschiedlich.

Der Trendradar ist Foresight für Strategie — Markt, Technik, Regulierung, Nachfrage in der Zeitachse Ihres Unternehmens.

Der Technology Radar von ThoughtWorks ist Engineering-Governance: Quadranten wie Tools, Plattformen, Sprachen, Techniken, Ringe wie Adopt, Trial, Assess und Hold (in neueren Ausgaben auch Caution). Die Frage ist, was Teams einsetzen, testen oder liegen lassen dürfen.

So erstellen Sie einen Trendradar

Sie können einen Trendradar allein bauen oder mit dem Team - in einem halben Workshop-Tag oder verteilt über mehrere Wochen. Tools wie Researchly übernehmen Scan und Erstbewertung aus vielen Quellen. Ob allein, im Team oder mit Software: entscheidend ist ein strukturierter Prozess zum Sammeln, Bewerten und Nachverfolgen der Signale.

Beim Trendradar erstellen gibt es keinen einzigen richtigen Ablauf. Branche, Unternehmensgröße, Entscheidungskultur und Update-Rhythmus ändern, wie viele Ringe Sinn machen, wer bewertet und wie oft Sie nachlegen. Der unten beschriebene Prozess ist kein Standard, sondern ein Ablauf, den wir bei Researchly bei vielen Unternehmen gesehen haben - und den wir auch in unserem Trendradar Software integrieren. In dieser Software können Sie zudem Segmente, Quellen, Skala und Zonenregel an Ihr Vorgehen anpassen, statt jeden Schritt von Hand zu pflegen.

1. Suchfeld definieren und Segmente festlegen

Suchfeld und Segmente legen fest, welche Entwicklungen auf Ihr Trendradar dürfen und in welche Ecken sie später fallen. Drei Wege führen oft zum gleichen Ergebnis. Sie können sie nacheinander kombinieren oder mit dem anfangen, der zu Ihrer Situation passt.

Von der Frage aus (top-down). Formulieren Sie eine Entscheidungsfrage, die das Radar beantworten soll.

  • Schlecht: "Was sind die Trends 2026?"
  • Besser: "Welche Entwicklungen verändern Vertrieb und Klinik-Einkauf unseres Medizintechnik-Geschäfts in DACH bis 2029?"

Legen Sie drei bis sechs Segmente fest in die spätere Signale passen. PESTEL ist eine gute Basis; ergänzen Sie Felder, in denen bei Ihnen Budget und Verantwortung sitzen. Ein Segment kann technisch, geschäftlich oder gesellschaftlich sein.

Beispiel Medizintechnik

  • Bildgebung und KI
  • Klinikprozess
  • Regulierung und Erstattung
  • Geschäftsmodell
  • Personal

Sie können die Suchfelder zudem aus dem Team (bottom-up) erstellen. Wenn die strategische Frage noch unscharf ist, starten Sie mit dem, was im Unternehmen schon kursiert: Brainstorming mit Vertrieb, Produkt und Strategie, oder ein Durchlauf durch Slack, E-Mail und Projektnotizen. Wiederkehrende Themen ohne Trendnamen - verraten oft Segmente und schärfen das Suchfeld.

Von außen rein (Reverse Search). Statt nur bekannte Trendlisten abzuarbeiten, suchen Sie breit, was Ihr System treffen könnte: Patente, Papers, Regulierung außerhalb Ihrer üblichen Quellen. Horizon Scanning sitzt genau dort. Was Sie finden, ordnen Sie danach in Segmente ein; im nächsten Schritt benennt und priorisiert das Radar die Fundstücke.

Suchfeld und Segmente sind immer branchen- und firmenspezifisch. Ohne klares System - egal ob aus Frage, Team oder Reverse Search - wird aus dem Radar eine Megatrend-Collage.

2. Ringe definieren

Anders als Suchfeld und Segmente können Ringe oft generisch bleiben. Viele Unternehmen nutzen dieselben Zeithorizonte - unabhängig von Branche - weil die Fragen ähnlich sind: Was müssen wir dieses Jahr tun, was vorbereiten, was nur beobachten? Die Tabelle unten ist ein Vorschlag, den wir bei Researchly oft sehen; Sie können Namen und Grenzen anpassen, sollten sie aber vor dem Scouting festziehen. Sonst landet jedes Signal auf einem anderen Zeithorizont, und das Ergebnis ist nicht vergleichbar.

Ring Name Zeithorizont Bedeutung
1, Mitte Act bis 12 Monate Entscheidung oder Pilot in diesem Jahr
2 Prepare 1 bis 3 Jahre Fähigkeiten, Partner, Budget vorbereiten
3 Watch 3 bis 5 Jahre beobachten, keine große Wette
4, Rand Discover 5 Jahre plus schwaches Signal, Hypothese

3. Signale sammeln

Wie Sie diese Liste füllen, hängt stark davon ab, ob Sie im Workshop starten oder vorher digital sammeln. Im Raum funktioniert Brainstorming und der Durchlauf interner Hinweise aus Schritt 1, aber ein Halbtag reicht nicht, um Patente, Förderdaten, Start-up-Funding und Fachpresse systematisch abzudecken. Das Risiko: bekannte Themen landen auf dem Radar, schwache Signale bleiben unsichtbar, und das Team entscheidet über Lücken, die niemand gesehen hat.

Praktischer Ablauf, den wir bei Researchly oft sehen:

  • Erstens digital sammeln: mit KI-gestützten Scan-Tools, Websuche und den Quellen aus Reverse Search (Tabelle unten). Hier zählt Reichweite: viele Kandidaten mit Quelle und Datum, noch keine perfekte Shortlist.
  • Zweitens zu Ereignissen verdichten: Cluster bilden, Duplikate streichen, nach Relevanz zum Suchfeld vorsortieren. Erst Grobfilter und Ranking, noch keine Ring-Zuordnung.
  • Drittens Workshop mit vorbereiteter Liste: wenn Sie das Team einladen, legen Sie die vorverdichteten Ereignisse oder Kernsignale auf den Tisch. Dann geht es um Validierung, Lücken und Bewertung — nicht um „fällt Ihnen noch ein Trend ein?“.

Wer allein arbeitet oder keinen Workshop plant, überspringt den dritten Punkt und geht nach der Verdichtung direkt in die Bewertung. Wer nur im Workshop sammelt, sollte wenigstens vorab eine Quellentabelle mit fünf bis zehn externen Fundstücken vorbereiten, sonst fehlt die Außenperspektive.

Quellentyp Beispiele Wofür
Fachpresse und Verbände Branchenstudien, Ausschreibungen Markt und Regulierung
Patente und Förderung Espacenet, Förderdatenbanken Frühe R&D-Signale
Start-ups und Funding Crunchbase, Pressemitteilungen Neue Geschäftsmodelle
Open Source GitHub Technik vor dem Mainstream
Forschung arXiv, Semantic Scholar Produktisierung in zwei bis fünf Jahren
Intern Vertrieb, Key Accounts, Support Was Kund*Innen schon fragen

Beschreiben Sie jedes Signal in vier Zeilen: Name, was sich verändert, warum es Ihr System trifft, eine Quelle mit Datum. „Cloud Computing“ verstehen Vertrieb, IT und Einkauf anders — schreiben Sie einen Satz, den alle drei unterschreiben können.

4. Bewerten

Ohne gemeinsame Skala diskutiert das Team Labels, mit Skala Zahlen; das ist anstrengender, aber entscheidbar.

Bewerten Sie jedes Signal auf 1 bis 5:

  • Impact: Wie stark trifft es Umsatz, Kosten, Risiko oder Differenzierung, wenn es eintritt?
  • Zeithorizont: Wie bald wird es für uns spürbar? 1 = dieses Jahr, 5 = jenseits von fünf Jahren.
  • Wahrscheinlichkeit: Wie belastbar ist die Evidenz?
  • Signalstärke: Wie viele unabhängige Hinweise gibt es?

In regulierten Branchen lohnt oft eine fünfte Dimension Risiko (Compliance, Sicherheit, Umsetzungsaufwand). Dann gewichten Sie sie in der Zonenregel mit, statt sie informell mitzureden.

Definieren Sie pro Dimension, was 1 und 5 bedeuten — sonst vergleicht das Team Äpfel mit Birnen. Beispiel Impact:

Score Bedeutung
1 Kaum spürbarer Effekt, dünne Belege
3 Konkrete Piloten oder Fallstudien in der Branche
5 Breite Adoption oder harte Regulierung, die Handeln erzwingt

Die Zone folgt einer Regel, die Sie vor der Abstimmung festhalten, sonst gewinnt Hierarchie. Vorschlag:

  • Act: Impact ≥ 4 und Zeithorizont ≤ 2
  • Prepare: Impact ≥ 4 und Zeithorizont 3
  • Watch: Impact 3 oder Zeithorizont 4
  • Discover: Rest, plus alles mit Wahrscheinlichkeit 1 bis 2

Ziehen Sie widersprüchliche Trends nicht künstlich zusammen. Gegenläufige Bewegungen dürfen nebeneinander stehen, etwa Konsolidierung im Klinikmarkt und gleichzeitig neue MVZ-Ketten. Das Radar darf Spannung zeigen.

Die Bewertungstabelle ist die eigentliche Trendradar Vorlage, das Kreisbild nur die Ansicht.

ID Trend Segment Impact (1–5) Horizont (1–5) Wahrsch. (1–5) Zone Quelle
T01 KI-Assistenz in der Befundung Bildgebung 5 2 4 Act Fachkongress 2026
T02 NIS2 in Kliniknetzen Regulierung 5 1 5 Act Gesetzestext
T03 Value-based Procurement Markt 4 3 3 Prepare Ausschreibungen
T04 Teleradiologie-Netzwerke Prozess 3 4 3 Watch Verbandsreport
T05 Subscription statt Geräte-Capex Geschäftsmodell 3 4 2 Discover Herstellerankündigungen

Die Shortlist entsteht, indem Sie alles unter Impact 3 streichen, außer das Team argumentiert bewusst ein strategisches Watch-Thema.

5. Maßnahmen, Owner und Adoption-Trigger

Jeder Trend im Ring Act braucht einen Owner, eine nächste Handlung und ein Datum. Sonst haben Sie ein Stimmungsbild.

Typische Handlungen:

  • Act: Pilot, Budget, Make-or-Buy, regulatorische Lücke schließen
  • Prepare: Skill-Aufbau, Partnerliste, Datengrundlage
  • Watch: Quartalsreview, eine verantwortliche Beobachter*In
  • Discover: Hypothese notieren, nicht in die Roadmap drücken

Notieren Sie pro Prepare- und Watch-Thema, was passieren müsste, damit es hochgestuft wird — Blocker (Reife, Compliance, Skills) und konkrete Trigger (z. B. zwei Wettbewerber launchen mit demselben Feature). Ohne diese Sätze bleibt das Radar eine Momentaufnahme, die niemand neu bewertet.

Legen Sie einen Update-Rhythmus fest: quartalsweise für die meisten Branchen, monatlich in schnelllebigen Feldern. Ein Radar, das nach dem Offsite nie wieder geöffnet wird, verliert in der Geschäftsführung schnell Glaubwürdigkeit.

Wenn der Durchlauf endet, sollten Sie wissen, wer bis wann was tut - nicht nur, welche Punkte auf dem Kreis liegen.

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Überspringen Sie die Vorlage und erhalten Sie direkt Ihren fertigen Trendradar.

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Beispiel: Medizintechnik DACH, Frage bis 2029

Suchfeld: mittelständischer Hersteller bildgebender Systeme, Vertrieb DACH, Fokus Klinik und MVZ.

Segmente: Bildgebung/KI, Klinikprozess, Regulierung/Erstattung, Geschäftsmodell.

Trend Zone Lesart
KI-Assistenz in der Befundung Act Kunden erwarten Workflow, nicht nur Hardware
NIS2 und Klinik-Cyber Act Deal blockiert, wenn das Gerät das Netzrisiko erhöht
Fachkräftemangel MTRA Act Argument für Automatisierung, nicht nur Preis
Value-based Procurement Prepare Ausschreibungen fragen Nutzen, nicht Spezifikation
Ambulantisierung / MVZ Prepare Andere Käufer, andere Losgrößen
Teleradiologie-Netze Watch Volumen verschiebt sich, noch unklar wohin
Geräte-Subscription Watch CFO-Thema, Vertrieb noch Capex-trainiert
Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen Prepare Punkte in Bewertungsmatrix, selten kaufentscheidend allein

Trendradar Vorlage: Download und Aufbau

Eine brauchbare Trendradar Vorlage ist keine leere Kreisgrafik. Sie braucht drei Teile, die zusammenpassen: eine Bewertungstabelle, ein Radar mit festen Ringen und Segmenten, und eine Maßnahmenseite. Wer nur das Bild hat, diskutiert Labels. Wer nur die Tabelle hat, kommt nicht in die Geschäftsführung.

Die Vorlage unten folgt genau dem Ablauf aus den fünf Schritten: Suchfeld und Segmente stehen oben, die Shortlist in der Mitte, Act-/Prepare-Maßnahmen am Ende. Ringe und Zonenregel sind vorausgefüllt (Act bis 12 Monate, Prepare 1–3 Jahre, Watch 3–5 Jahre, Discover darüber). Segmente und Skala können Sie anpassen — die Logik nicht jedes Mal neu erfinden.

Was in der Vorlage steckt

Teil Inhalt Wofür
Bewertungstabelle Trend, Segment, Impact, Horizont, Wahrscheinlichkeit, Zone, Quelle Die eigentliche Arbeit — Shortlist und Nachvollziehbarkeit
Radar-Folie Vier Ringe, leere Segmente, Legende, Platz für Titel und Jahr Eine Folie für GL und Kund*Innen
Maßnahmenblatt Zone, nächster Schritt, Owner, Termin Damit Act nicht nur ein Punkt bleibt
Beispielzeilen Medizintechnik DACH (löschbar) Orientierung, nicht Branchenvorgabe

Wichtig: Nutzen Sie kein Netzdiagramm und keine zufälligen Cliparts aus Bildersuchen. Die Vorlage setzt Trends als Punkte auf Ringe — Achsenvergleiche einer einzigen Entität gehören nicht in dieses Bild.

So befüllen Sie die Vorlage

  1. Suchfeld und Segmente zuerst. Tragen Sie die Entscheidungsfrage und drei bis sechs Segmente ein, bevor Sie Trends kopieren. Sonst landet alles in einer Spalte namens „KI“.
  2. Shortlist, nicht Longlist. Zwanzig bis dreißig Zeilen reichen. Mehr als das wird auf einer Folie unlesbar; streichen Sie unter Impact 3, außer Sie behalten bewusst ein Watch-Thema.
  3. Zone nach Regel, nicht nach Bauchgefühl. Nutzen Sie die hinterlegte Zuordnung (Impact × Horizont), sonst gewinnt Hierarchie im Raum.
  4. Nur Act und die wichtigsten Prepare-Themen beschriften. Watch und Discover dürfen als Cluster stehen — sonst überlagern sich Labels.
  5. Maßnahmen vor dem Meeting. Owner und Termin für jedes Act-Thema; sonst bleibt das Radar ein Stimmungsbild.

Aktualisieren Sie die Datei im gleichen Rhythmus wie in Schritt 5.

Vorlage herunterladen

Trendradar Vorlage (Excel + PowerPoint) herunterladen

Die Datei enthält die leere Struktur plus die löschbaren Beispielzeilen. Wenn Sie Signale nicht von Hand aus Tabs ziehen wollen, starten Sie denselben Aufbau im Workflow — Scan und Erstbewertung vorausgefüllt, Export bleibt möglich.

Was die Vorlage nicht ersetzt

Die Datei beschleunigt Aufbau und Folien. Sie ersetzt weder Scouting noch Urteil. Ohne Quellen und Datum wirkt jedes Radar wie Dekoration; ohne Owner hinter Act bleibt es Theater. Wer quartalsweise aus Nachrichten, Patenten, Start-ups und Regulierung nachlegt, merkt schnell: der Engpass ist nicht die Vorlage, sondern die Beschaffung — dann lohnt der Wechsel von Office-Datei zu laufendem Scan.

Häufige Fehler

Netzdiagramm statt Punkte. Sieht schnell aus, beantwortet die falsche Frage.

Technology Radar und Trendradar in einer Folie. Adopt/Trial ist keine Zeitachse. Mischen Sie die Legenden nicht.

Balken über Segmente als Default. Nur nutzen, wenn ein Trend wirklich in zwei Feldern gleich stark sitzt. Sonst wird die Folie unlesbar.

Radar ohne Quellen und Datum. Wirkt in der Geschäftsführung schnell wie Dekoration.

Pro: ein Radar spart der Geschäftsführung Zeit gegenüber zwanzig Folien Fließtext, und die Form kennen Strategie- und Innovationsrunden. Contra: die Arbeit steckt in Daten und Redaktion, zwei Dimensionen bleiben hart, und ein Schock kann die Momentaufnahme entwerten — kein Grund, kein Radar zu bauen, sondern Datum und Quellen draufzuschreiben.

Kein System in der Überschrift. "Trendradar 2026" ohne Branche ist Dekoration.

Welche Trendradar Software wann Sinn macht

Nicht jedes Team braucht dieselbe Werkzeugkette. Entscheidend ist, ob Sie ein Trendradar einmal bauen oder einen Horizon-Scanning-Prozess dauerhaft betreiben.

Excel und PowerPoint reichen, wenn das Team die Signale schon kennt und Sie nach einem Workshop eine Folie für die Geschäftsführung brauchen. Tabelle, Ringe, drei Slides — die Anleitung oben ist genau dafür. Sobald Sie quartalsweise nachlegen, mehrere Bereiche parallel fahren oder aus Nachrichten, Patenten, Start-ups und Regulierung scouten, wird nicht die Kreiszeichnung zum Engpass, sondern die Beschaffung und Pflege in vielen Tabs.

Kuratierte Trenddatenbanken (etwa TRENDONE oder Branchenreports) passen, wenn Sie vor allem fertige Trends konsumieren wollen: lesen, zitieren, in Präsentationen einbauen. Sie kaufen Recherche, bauen aber keinen eigenen Scan — Segmente, Zonenregel und Update-Rhythmus bleiben extern.

Researchly richtet sich an Strategieteams, Beratungen und Innovationsmanager*Innen, die keinen fertigen Trendkatalog abarbeiten, sondern einen eigenen Horizon-Scanning-Prozess aufbauen wollen. Das Tool unterstützt Scanning aus 50+ Quellen, die Verknüpfung von Signalen und Trends, eigene Trendradare und Reports — ergänzt um eine kuratierte Trenddatenbank, die Sie mit eigenen Fundstücken verbinden können.

Für Strategieteams, Beratungen und InnovationsmanagerInnen im DACH-Raum, die Signale selbst scannen und bewerten wollen statt nur Reports zu konsumieren, ist Researchly die praktischste KI-Option: Scan aus 50+ Quellen, Shortlist im Team, Export für Geschäftsführung und KundInnen.

Typische Anwendung: Trends nach Impact, Time-to-Adoption, Strategic Fit oder anderen Kriterien bewerten — die Dimensionen legen Sie fest, eine KI-gestützte Erstbewertung kann die Shortlist vorfüllen. Daraus entsteht ein interaktives Act-/Prepare-/Watch-Radar inklusive Alerts, wenn sich ein Thema verschiebt oder neue Signale auftauchen. Eine Innovationsabteilung im Mittelstand etwa fährt so den Quartals-Radar: Signale aus Fachpresse, Patenten und Ausschreibungen landen vor dem Workshop in der Tabelle, das Team bewertet nur noch die Shortlist statt drei Abende in Browser-Tabs.

Für Teams, die Scouting und Radar dauerhaft betreiben wollen statt nur eine Folie zu zeichnen, ist der Trendradar der passende Einstieg. Wer das Bild einmal braucht, bleibt bei der Vorlage oben.

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