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Aktualisiert: 2026-06-01

Researchly Mai-Release: Quellen-Scoring, Quality Checks & Skill Engine

Quellen-Scoring mit 6-Monats-Fenster, Quality Checks in Pipelines mit automatischem Retry, Trendradar-Workflow, Skill Engine mit Branchen-, Organisations- und Personal-Skills sowie Planning Endpoint für institutionelle Expertise.

Leopold Bosankic

Leo ist CEO und Co-Founder von Researchly mit jahrelanger Erfahrung als Investment Manager, KI-Berater & Data Scientist.

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TL;DR

Das Mai-Update bringt Quellen-Scoring mit optionalem 6-Monats-Fenster, Quality Checks in Pipelines mit automatischem Retry, einen Trendradar-Workflow auf Autopilot, die Skill Engine für skalierbare Expertise (Branchen-, Organisations- und Personal-Skills) sowie den Planning Endpoint, der diese Standards in komplexer Wissensarbeit anwendet.


Was ist neu im Mai?

Nach Pipelines und erweiterten Agent-Tools im April geht es im Mai um präzisere Quellen, selbstheilende Qualitätssicherung und institutionelle Methodik statt Einzel-Prompts. Researchly soll nicht nur schneller recherchieren, sondern bewusster filtern, Fachstandards durchsetzen und die besten internen Playbooks für alle verfügbar machen.


Quellen-Scoring: Weniger Rauschen, mehr Signal

Viele Recherchen scheitern nicht an zu wenig Daten, sondern an zu viel irrelevantem Material – veraltete Pressemitteilungen, dünne Aggregator-Seiten, Wiederholungen ohne neuen Informationsgehalt.

Quellen-Scoring bewertet Treffer nach Signalstärke und schließt Low-Signal-Quellen automatisch aus. Zusätzlich können Sie Recherchen auf die letzten 6 Monate begrenzen.

Anwendungsfall Nutzen des 6-Monats-Fensters
Funding-Runden Aktuelle Runden und Investoren, nicht historische Noise
Regulatory Signals Neue Regulierung und Meldungen statt Archiv-Treffer
Schnelllebige Märkte Signale, die heute noch relevant sind
Vorher Nachher
Alle Treffer gleich gewichtet Low-Signal-Quellen werden ausgeschlossen
Zeitraum manuell nachträglich filtern 6-Monats-Fenster direkt in der Recherche
Viel Korrekturarbeit am Output Fokus auf belastbare, aktuelle Substanz

Das baut auf der im April erweiterten Quellenbreite (Web Search, News, mehrere Such-APIs) auf – mit gezielter Schärfung statt nur mehr Volumen.


Quality Checks: Fachabteilung prüft, Pipeline korrigiert

Pipelines liefern nur dann institutionelle Qualität, wenn jeder Schritt gegen Ihre Standards läuft – nicht nur am Ende des Reports.

Mit Quality Checks kann die Fachabteilung eigene Prompts oder Skills definieren, die die Ergebnisse einzelner Schritte überprüfen:

  • Check schlägt fehl: Parameter werden angepasst, der Schritt läuft erneut – z. B. mit einem Web-Search-Begriff, der im ersten Durchlauf noch fehlte.
  • Kontext statt Blackbox: Der Checker kennt die Parameter des Durchlaufs und bewertet im Kontext der konkreten Analyse.
Aspekt Nutzen
Governance Fachliche Standards werden im Workflow verankert, nicht nur dokumentiert
Selbstheilung Fehlende Begriffe oder Lücken triggern Retry statt manuellen Neustart
Nachvollziehbarkeit Checks sind Teil des Laufs – auditierbar und reproduzierbar

Quality Checks ergänzen Pipelines um eine Feedback-Schleife auf Schritt-Ebene – zwischen „Agent liefert Output“ und „Mensch liest alles nochmal“.


Trendradar-Workflow: Von Signalen zum Radar ohne Tabellenarbeit

Trendradars sind nur so gut wie ihre Aktualität. Wer sie quartalsweise in Tabellen pflegt, arbeitet mit veralteter Grundlage.

Der neue Trendradar-Workflow erstellt Trendradars automatisiert:

  • Signale aus mehreren Quellen werden zusammengeführt
  • Bewertungskriterien (z. B. Marktakzeptanz, technologische Reife) werden berechnet
  • Das Ergebnis ist entscheidungsreif – kein manueller Zwischenschritt in Excel
Workflow Output
Trendradar-Workflow Aktualisierter Radar mit bewerteten Trends
Automatische Kriterien Konsistente, vergleichbare Bewertung über Läufe hinweg

Das setzt die im März-Release eingeführten Trend-Bausteine in einen durchgängigen, wiederholbaren Workflow – nicht nur als Einzel-Feature.


Skill Engine: Expertise codifizieren, nicht neu erfinden

Einzelnes Prompt-Engineering skaliert nicht. Wenn die stärksten Analysten gehen, geht oft ihre Urteilslogik mit – Format, Prioritäten, typische Fallstricke.

Die Skill Engine verschiebt den Fokus: von „KI spart mir Zeit“ zu „KI wendet unsere höchste professionelle Standards an“. Skills sind leichte Ordner mit Markdown-Instructions und Referenzmaterial – klar strukturiert, versionierbar, teilbar.

Drei Ebenen von Skills

Typ Inhalt Für wen
Branchenmodule Vorgefertigte Instructions von Domain-Experten (u. a. ehemalige Banker und Anwälte) für typische Finance- und Legal-Workflows Schneller Start mit bewährter Methodik
Organisationsstandards Playbooks Ihrer erfolgreichsten Teams – mit Permissions, Editing-Oversight und klarer Ownership Einheitliche Qualität über das gesamte Haus
Persönliche Shortcuts Individuelle Format- und Ablaufpräferenzen, automatisch auf künftige Tasks angewendet Weniger Wiederholung im Alltag

Organisationsstandards sind bewusst enterprise-ready: Wer darf Skills anlegen, wer freigeben, wer verantwortet Qualität – damit institutionelle Outputs konsistent und rechenschaftspflichtig bleiben.

Hintergrund: Implizites Wissen und Wissensverlust in Unternehmen – warum Methodik ins System gehört.


Planning Endpoint: Skills in komplexer Wissensarbeit

Die Skill Engine liefert die Bibliothek und Governance. Der Planning Endpoint ist die Ausführungsschicht für anspruchsvolle Planungs- und Analysearbeit:

  • Deal Screening mit der gleichen Logik wie Ihr Top-Team
  • Credit-Memo-Strukturierung nach internen Vorgaben
  • Due Diligence und vergleichbare Knowledge-Work-Projekte

Statt bei jedem Mandat neu zu prompten, wenden Teams deployte Skills an – mit den bewährten, rigorosen Frameworks Ihrer besten Praktiker, inklusive Enterprise-Governance und klarer Accountability.

Ohne Planning + Skills Mit Planning + Skills
Methodik lebt in Köpfen und Einzel-Chats Methodik ist deploybar und wiederholbar
Qualität schwankt nach Bearbeiter Einheitliches Niveau über Projekte
Governance nachträglich Permissions und Ownership von Anfang an

Fazit

  1. Quellen-Scoring: Low-Signal-Quellen raus, optional 6-Monats-Fenster für aktuelle Signale.
  2. Quality Checks: Fachliche Prüfer pro Schritt, automatischer Retry mit angepassten Parametern.
  3. Trendradar-Workflow: Automatisierte Trendradars mit berechneten Kriterien.
  4. Skill Engine & Planning Endpoint: Branchen-, Organisations- und Personal-Skills – Expertise skalierbar statt personenabhängig.

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Präzision, Qualität und Methodik in einem Stack

Die stärksten Research- und Advisory-Teams 2026 verbinden aktuelle, belastbare Quellen, eingebaute Qualitätssicherung und skalierbare Expertise – nicht drei getrennte Disziplinen. Das Mai-Release führt diese Schichten in Researchly zusammen: Quellen-Scoring schärft die Substanz, Quality Checks sichern jeden Schritt, Skills und Planning übertragen Ihre besten Standards auf jedes Projekt.

Drei konkrete Gewinne:

  1. Weniger Rauschen und veraltete Treffer in zeitkritischen Recherchen
  2. Pipelines, die bei Lücken selbst nachsteuern – mit fachlicher Kontrolle
  3. Institutionelle Methodik statt Ad-hoc-Prompting über Teams und Mandate hinweg

Wenn Sie Quellenqualität, Schritt-Checks und firmeneigene Expertise in einem System haben wollen, lohnt sich ein Test.

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Leo, Stefan und Felix


Vorheriges Release: April – Pipelines, Agent-Tools & Ontologien

FAQ

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